Ereignisse an der Kapelle der Versöhnung ...



Es gibt viele Gründe zu uns zu kommen.

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In jedem Alter. Immer andere. Kurse, Musik oder Ausstellungen,
Ruhe zum Gebet oder jemand, mit dem man mal reden kann…


Beispiele:

Ökumenischer Kirchentag 2003

ein Ort der Ruhe
Die Kapelle der Versöhnung: - ein Tor zum Glauben - ein „Kondensationskern“ im spirituell aufgeladenem Klima.- ein Sakralort im ehemaligen Todesstreifen der Mauer bietet Raum für Gebet, Gesang, Stille.

Die Nacht

Nacht …
… im Dunkeln hellhörig - in der Kälte Mahl-Zeiten.

Das Johannesevangelium - ganz
Ein Freund, …der Mahl hält mit seinen Freunden

3 CD‘s in einer Box. Der Text in der Übersetzung von Walter Jens wurde Gründonnerstag 2002 in der Kapelle gelesen

Das Kammerkonzert in der Kapelle

Kammerkonzert
Werke von: Mozart, Schubert, Ibert, Dohnanyi
Es spielen Mitglieder des Jolivet-Quintetts
Der Verkaufserlös der aus dem Konzert entstandenen CD
kommt in voller Höhe dem Erhalt der Kapelle zu.
Aktionspreis: 15 Euro.


Das Roggenfeld an der Kapelle der Versöhnung

Stiftung Berliner Mauer

in Kooperation mit der

Lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Fachgebiet Acker und Pflanzenbau

Projekt der Evangelischen Versöhnungsgemeinde
mit Michael Spengler/+denkwerk

Eine Metapher für die Kultivierung des Geländes des Todesstreifens und seiner Aneignung seit 1989.

1961 wurde mitten durch Berlin eine Mauer errichtet. Sie trennte Familien, Freunde - auch die Versöhnungsgemeinde. Ihre Kirche lag eingemauert im Todesstreifen. 1985 wurde sie von den DDR-Grenztruppen gesprengt. Als 1989 die Mauer fiel, kehrte die Gemeinde an ihren alten Ort zurück.
Wo Todesstreifen war, sollte Leben aufblühen.
Die DDR-Bürgerbewegung säte im ehem. Todesstreifen Lupinen aus. Die Versöhnungsgemeinde setzte die Kultivierung der Mauerbrache auf ihrem Grundstück fort.
Bett, Tisch und Stuhl wurden zur Erinnerung an die Vertreibung der Bewohner in den Boden „gepflanzt“, zur Bodenverbesserung eine Wildblumenwiese ausgesät, nach dem Bau der Kapelle der Versöhnung Trockenrasen zum Schutz vor Winderosion, später Wildblumen und Raps und schließlich 2005 zum ersten mal Roggen.

Um die Kirche sollte Brot wachsen für den Altar, den Tisch des Herrn. Seit dem wird jährlich das Feld bestellt, geerntet, Mehl gemahlen und verbacken zu Friedensbroten und Abendmahloblaten.

events/events.txt · Zuletzt geändert: 2015/03/11 09:36 von r.just