Gästebuch

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Kirchenchor aus Schweden

Ich kam mit meinem Kirchenchor aus Mariannelund/Schweden um "MEIN BERLIN" zu zeigen. Ich erzählte von meiner Kindheit hier ganz in der Nähe (Strelitzer Str. 62 bis Invalidenstr.)
Ich berichtete über meine Sicht auf den Staat in dem ich mit meiner Familie lebte, von unserem Alltag fern ab von Stasi und gefühlter Überwachung - ein Leben, das jeder Mensch auf der Erde zu leben versucht... Leben, lieben, lachen und arbeiten... es ist die Botschaft die wir nicht vergessen sollten bei unserer oft schrecklichen Geschichte, die erzählt werden muss.
Wir hatten in ihrer Kirche die Möglichkeit zu einem spontanen Gebet; einem Gebet um Versöhnung, Verzeihung und dem Wunsch nach Frieden.
Ein FADER VÅR (schwedisches Vater unser) und die Segnung waren unser stiller Beitrag; tief berührt setzten wir unsere Wanderung durch MEIN BERLIN fort.
Vielen Dank allen Beteiligten, die durch den Bau der Kirche eine Begegnungsstätte der Versöhnung geschaffen haben.
Gott segne uns alle!
Simon

eingetragen von: Simone Kästner (02.05.2015 14:05)

Österlicher Besuch

Ich habe diesem Jahr im Zeit vom Ostern Berlin besucht und suchte einer Kirche für Sonntag. Dann hab ich mich entsinnt, dass ich vor ein Paar Jahren auf irgendwelchem Blog einer Kirche sehr interessant architektonisch gebildet gesehen hat. Am Samstag abend hab ich es auf Internet gefunden und weil es nur ein Kilometer von unserem Hostel war, musste ich dort natürlich gehen.
Obwohl wir haben uns verlauft und 10 Minuten später im voller Kirche gekommen sind, die Leute in der Gemeinde waren so nett, dass sie uns Plätze gefunden haben und Gesangbücher zusteckten.
Der ganze Gottesdienst war sehr schön und es war sehr nett die Mitglieder von der grösste Familie zu sehen! Für mich war es das beste von der ganzen Besuch von Berlin:)

eingetragen von: Michaela Kadlecová (01.04.2013 00:27)

damals

Hallo zusammen,

weil ich damals aus politischen Gründen 4 Jahre im Zuchthaus in der DDR sitzen musste, habe ich das zweiteilige Buch „Hafterlebnisse eines DDR-Bürgers“
geschrieben. Über meine Erfahrungen mit den damaligen Behörden, dem Zuchthaus, den schlimmen Haftbedingungen,
Hungern wegen Essensentzug , der fast 30 monatigen Arrest und Einzelhaft, Kontakt und Schreibverbot, sowie den Verhören der Stasi.
Das erzähle ich alles in diesem Buch.
Durch das schreiben konnte ich die Vergangenheit besser verarbeiten und ein klein wenig die Leser vor den Sozialismus warnen!
Obwohl ich keine kriminelle Straftat begangen hatte, sondern nur ein klein wenig gegen das Unrechtssystem aufmuckte,
deshalb musste ich so lange unter den Folterknechten der DDR-Justiz Leiden. Mit Glück habe ich das Gefängnis überlebt, aber bis heute
sitzen viele Unterstützer und IM des DDR-Unrechtsstaates noch in Ämtern und bei der Polizei in den neuen Bundesländer und kassieren hohe Gehälter.
Wie sie im Internet sehen können, interessierte sich mehrfach die Presse in NRW 2011 für das Buch.
Beim epubli-Verlag können sie den 1.Teil „Hafterlebnisse eines DDR-Bürgers“ und den 2.Teil
bestellen.

Im Gegensatz dazu, war meine Kindheit aber schön, zufrieden und interessant. Deshalb habe ich darüber das Buch „Meine Kindheit in der DDR“
geschrieben.
Freundliche Grüße
Jürgen Brand

(Redaktionell leicht gekürzt)

eingetragen von: Jürgen Brand (01.02.2013 18:04)

Danke für gefühlvolle Führung von Herrn Just

Lieber Herr Just,

nach der Tagung "Verpflichtet zum aufrechten Gang und/oder gebeugt von der Vergangenheit" hat mir Ihre Führung durch die Gedenkstätte besonders gut getan, weil durch Ihre aktive Anteilnahme spüre, dass es Menschen gibt, die mit dafür Sorgen, dass die Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht vergessen werden. Sie haben mir Mut gemacht, mich nach 30 Jahren Schweigen meiner eigenen Geschichte zu stellen. Ihnen und Ihren MitstreiterInnen wünsche ich Ausdauer und Erfolg. Freundliche Grüße AC

eingetragen von: AC 777 (24.11.2011 12:07)

Versöhnung????

"Die DDR-Regime war noch schlimmer als der SS ! Vor allem Gott würde bestimmt am jenen 22-28/01/85 bittere Tränen geweint haben."

Bin sprachlos bei solchen Ansichten.

Versöhnung ist unser aller tägliche Aufgabe. Wohl wahr. Aber wer macht damit auch wirklich ernst? "Die" Kirche? Der Papst? "Die" Politik? "Die" Bürger? Ich sehe viel, viel Ungelöstes.

eingetragen von: Gerhard (13.10.2011 16:53)

Mein Besuch am Sonntag

Die Arbeit, die Sie an der Bernauer Straße leisten, hat mich sehr beeindruckt. Bis zum nächsten Mal in Berlin!

eingetragen von: Daniela (11.10.2011 08:28)

Ereignisvolle Geschichte !

Hallo !

Seit kurzem bin ich zurück aus Berlin ! Ich kann jetzt sagen dass vor allem den Besuch an der Bernauerstrasse, wo die Geschichte des Kalten Krieges sich am dramatischten entwickelte. Ich hatte wirklich die Tränen in den Augen wenn ich die Bilder der gesprengten Versöhnungskirche sah ! Die DDR-Regime war noch schlimmer als der SS ! Vor allem Gott würde bestimmt am jenen 22-28/01/85 bittere Tränen geweint haben.
Sonst war ich äusserst glücklich zu sehen das die Versöhnungskapelle wieder aufgebaut wurde im 2001. Leider hatte ich keine Zeit mehr jene Kapelle zu besuchen. Das mache ich bestimmt zu meinem 2.Besuch an Berlin und ich hoffe da auch einen Gebetsdienst mitzumachen. Wenn ihr noch Musikanten brauchtet zur musikalischen Einlistung der Gebetsdienste, dann stelle ich mich bei meinem nächtsten Besuch an Berlin sehr gerne zu Verfügung. Ich spiele nämlich Geige. Ich brauche beim spielen wohl Orgelbegleitung oder Begleitung von anderen Musikinstrumenten...!

eingetragen von: Johan (07.10.2010 15:59)

Danke

Danke für diese neue, heilige Kappelle. Ich will die alte Glocken online hören. Mit herzliche Beten und Wünschen aus der USA.

eingetragen von: Daniel (15.05.2010 03:30)

T Smolenske..

I guess you see the changes to Bernauer, the church, site, memorial more often than i do. It is an extraordinary story and history associated with the place. Seen in context past and present, it reflects a lot... john

eingetragen von: Booth (11.04.2010 03:27)

Journalist Malta

I first came to know about this church in an old reader's digest article. It fired my feelings about divided berlin, germany and europe. I do hope that now this church will also unite various denominations against other issues, negative issues like racism, euthanasia, pornography, all sorts of pornography, gay marriages, adoption of children by gays which in themselves are creating a barrier between Christianity which formed the basis of our European faith and culture and secularism (as well as religious fundamentalism) these are the biggest challenges we are facing now.

eingetragen von: Eric Montfort (18.11.2009 18:00)

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guestbook.txt · Zuletzt geändert: 2007/05/20 07:41 von gerryw